Interoperability

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English

From Wikipedia:

Interoperability is the ability of products, systems, or business processes to work together to accomplish a common task. The term can be defined in a technical way or in a broad way, taking into account social, political and organizational factors.

Geospatial Interoperability

In the geospatial realm interoperability is of very high importance due to the fact that spatial data and information is ubiquitous and thoroughly connected. There are no limits to geospatial data, everything is connected. Administrative boundaries make sense for administrative boundaries but a river could not care less about administrative boundaries when it rises out of its bed and floods its vicinity. Therefore interoperability has a long tradition in geospatial history.

The Roots of Geospatial Interoperability

The Free Software project GRASS has been started more than 20 years ago in the early eighties of the last millenium (for software that is almost an eon ago). It gave birth to the Open GIS Foundation almost killing itself. The developers of GRASS needed to start produce lots of paper and organize the new foundation so that they did not have any more time to do coding.

Thanks to Markus Neteler GRASS was later revived to now again thrive and develop.

Formalizing the Interoperability Process

The Open GIS Foundation was renamed into Open GIS Consortium, probably to be more attractive to businesses who were then seen to be the major multiplier for interoperability processes. Later the term GIS was dropped in favor of the more broadly inclusive and modern term Geospatial.

The Open Geospatial Consortium (OGC) defines a comprehensive set of standards for service oriented spatial data infrastructures. The most important are the service specifications OGC WMS and OGC WFS, the data format GML and the project format Web Map Context.

The OGC Standards are implemented by quite a few Spatial Software Products. Mapbender is additionally implemented and licensed as a Free Software Project.

The rather technical view on interoperability is only part of the solution sought by Free Spatial Data Projects which are still struggling with more dramatic differences in the realms of semantics and ontologies. Look at a very basic and easily "standarizable" spatial data as postal codes on a world wide level to find out that every nation handles them differently.

Deutsch

Aus Wikipedia:

Als Interoperabilität bezeichnet man die Fähigkeit zur Zusammenarbeit von verschiedenen Systemen, Techniken oder Organisationen. Dazu ist in der Regel die Einhaltung gemeinsamer Standards notwendig. Wenn zwei Systeme miteinander vereinbar sind, nennt man sie auch kompatibel.

Interoperabilität in der Räumlichen Datenverarbeitung

In der räumlichen Datenverarbeitung ist der Anspruch auf Interoperabilität inzwischen eine Selbstverständlichkeit. Das gilt besonders für Freie und Open Source Software, da die Entwicklung nicht von proprietären Geschäftmodellen behindert wird, die of versucht sind den Anwender in den eigenen, inkompatiblen Strukturen zu fesseln.

Geodaten enden nicht an administrativen Grenzen, sondern sind auf vielfältige Weise miteinander verflochten. Ein Fluß hört an der Grenze in ein anderes Gebiet nicht auf zu fließen, sondern ertränkt seine Ufer bei einer Flut ganz gleich in welchem System er digitalisiert wurde. Diese schlichte Erfahrung ist der Grund warum vor allem in der räumlichen Datenverarbeitung Interoperablität bereits besonders weit fortgeschritten ist.

Die Wurzeln der Interoperabilitätsbewegung in der Geo-DV

Das Freie Software Projekt GRASS wurde vor mehr als 20 Jahren in den frühen achtziger Jahren des letzten Jahrtausends gegründet. Für ein Software-Lenbensalter ist das eine Ewigkeit. GRASS gebar die Open GIS Foundation was das Projekt fast umbrachte. Die Entwickler mussten plötzlich anfangen Papier zu produzieren und die neue gegründete Organisation musste vorangebracht werden, so dass gar keine Zeit mehr zur Entwicklung blieb.

Dank Markus Neteler wurde GRASS später zu neuem Leben erweckt und erfreut sich inzwischen einer breiten und aktiven Anwender- und Entwicklergemeinschaft.

Formalisierung des Interoperabilitäts-Prozesses

Bereits kurz nach Gründung der Open GIS Foundation wurde sie in Open GIS Consortium umbenannt, wahrscheinlich vor allem in dem Glauben dadurch für kommerzielle Unternehmen interessanter zu werden, die als die wichtigsten Multiplikatoren für die Verbreitung von Standards gesehen wurden. Später wurde die Abkürzung GIS durch den allgemeingültigeren oder nichtssagenden Begriff Geospatial ersetzt.

Spezifikationen des OGC

Das Open Geospatial Consortium (OGC) spezifiziert umfangreiche Standards für Dienste und Daten in Geodateninfrastrukturen (GDI). Zu den wichtigsten gehören die Dienste OGC WMS, OGC WFS sowie das Datenformat GML und das Projektformat Web Map Context.

Die OGC Standards werden durch eine ganze Reihe von GIS und Geo Software Produkten implementiert. Mapbender zählt zu den Produkten, die gleichzeitig auch als Freie Software lizensiert sind.

Diese sehr technische Betrachtung der Interoperabilität wird von den Freien räumlichen Daten Projekten (noch) nicht so konsequent implementiert, da diese noch an grundlegenderen Problemen semantischer Differenzen arbeiten. Ein anschauliches Beispiel bilden Postleitzahlengebiete, die eigentlich zu den Standard-Geobasisdaten zählen und relativ leicht zu standardisieren wären. Weltweit betrachtet wird schnell deutlich, dass jede Nation damit aber sehr unterschiedlich umgeht.

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